Das verflixte 7. Jahr

7 Weltwunder, 7 Todsünden, 7 Zwerge und nicht zuletzt die Erschaffung der Welt in 7 Tagen. 7 ist die Nummer eins unter den Lieblingszahlen und wir können uns dem nur anschließen.

 

Die Tatsache, dass die dokumentarfilmwoche hamburg in diesem Jahr keine 7 Tage mehr dauerte, sondern streng genommen nur noch vier, haben wir quantitativ damit gut gemacht, mehr Filme als je zuvor mit mehr Gästen als je zuvor zu zeigen – es kann uns also niemand Geiz oder Tiefstapelei vorwerfen.

Darüber hinaus haben wir die ungeradeste aller Zahlen an anderer Stelle sehr ernst genommen:

Genau 7 Filme liefen in unserem Wettbewerb direkt. Den erstmalig verliehenen Klaus-Wildenhahn-Preis konnte am Samstagabend im Metropolis der Regisseur Philip Scheffner für seinen Film Der Tag des Spatzen in Empfang nehmen. Gestiftet wurde der mit 2.000 Euro dotierte Preis von der Landeszentrale für politische Bildung.

 

Auch ein mangelndes regionales Interesse kann uns 2010 niemand vorwerfen. Insgesamt beinhaltete unser internationales Programm in diesem Jahr 7 Hamburger Produktionen.

Und wenn man unsere diesjährigen Sonderveranstaltungen: eine fünfteilige Marcel Ophüls Retrospektive, ein Klaus Wildenhahn Special sowie unsere Werkschau der Filme des Hamburger Dokumentarfilmers Volko Kamensky zusammenzählt kommt auch hier auf (5+1+1) - die schönste Primzahl.

 

Obwohl Festival und Frühlingseinbruch mal wieder in die selbe Woche fielen, konnte der strahlende Sonnenschein das Dokumentarfilm interessierte Publikum nicht davon abhalten die Kinosäle zu besetzen, so dass uns der Erfolg auch bei den Besucherzahlen beschieden war. Vor allem der in diesem Jahr erstmalig abgehaltene Club im Centro Sociale erfreute sich offensichtlich (und unüberhörbar) großer Beliebtheit.

 

Das Festivalteam bedankt sich bei allen Gästen und Besuchern und schläft bis zum 27. Juni durch.

 



© 2010 dokumentarfilmwoche hamburg | Impressum